Das Buch

Ich, Mathilde,
Kämpferin für die Freiheit

Eine historisch inspirierte Erzählung aus der Zeit der Revolution von 1848/1849 – für Leserinnen und Leser ab 8 Jahren (Anmerkung: vom Verlag wurde es eingestuft ab 12 Jahren)

336 Seiten mit 9 farbigen und zahlreichen s/w-Illustrationen (KI-generiert)

  • Taschenbuch (Softcover) 19,90 EUR / ISBN 978-3-696-75878-3 / Erscheinungstermin 20.08.2026
  • gebundene Ausgabe (Hardcover) 29,90 EUR / ISBN 978-3-696-39813-2 / Erscheinungstermin 01.09.2026 (Mathilde Hitzfelds 200ster Geburtstag)

Warum ist die Welt eigentlich so, wie sie ist?

Diese Frage begleitet die 1826 geborene Mathilde Hitzfeld von klein auf. Als Tochter eines Landarztes wächst sie in Kirchheimbolanden auf, einer kleinen bayerisch-pfälzischen Residenzstadt. Mit wachen Augen entdeckt sie den Alltag ihrer Zeit: den Krämerladen, die Arztpraxis ihres Vaters, die Apotheke mit ihren erstaunlichen Arzneien, einen reisenden Zahnarzt und zunehmend auch die Hoffnungen und Sorgen der Menschen damals.

Doch je älter Mathilde wird, desto mehr verändert sich die Welt um sie herum. Immer drängender wird von Freiheit, gleichen Rechten und einem geeinten Deutschland gesprochen. Schließlich erreicht die Revolution von 1848 auch ihre Heimatstadt.

Nach dem blutig niedergeschlagenen Aufstand steht Mathilde vor einer schweren Entscheidung: Soll sie bleiben oder in einem fernen Land ganz von vorn beginnen?

Diese historisch inspirierte Erzählung begleitet Mathilde von ihrer Kindheit in der Pfalz über die bewegten Jahre der Revolution bis in ihr neues Leben hinein. Sie zeigt, wie aus einem wissbegierigen Mädchen eine mutige junge Frau wird, die nach dem Scheitern der Revolution den Weg in eine ungewisse Zukunft wagt.

Vorwort 9

Erster Teil: Eine glückliche Kindheit
Ein Haus erwacht 11
Mein Vater, der Doktor 13
Meine Familie und ich 14
Die Menschen, die zu Vater kommen 15
Hans, Hanna und die Kutschfahrten 17
Die große Welt im kleinen Krämerladen 19
Vor den Mauern der Stadt 21
Ungewöhnliche Gespräche 23
Auch Vater wollte nach Hambach 26
Die Welt der Buchstaben 29
Die Macht der Wörter 31
Mein eigener Name 33
Der Tag, an dem der Turmwächter Alarm gab 34
Ein neues Haus für die Gemeinde 38
Die Familie verändert sich 41
Ich kann rechnen und darf einkaufen gehen 42
Der Winter beginnt schon ab dem Sommer 44
Medizin schmeckt manchmal sehr bitter 49
Auch abscheuliche Sachen können Medizin sein 52
Von Murmeln, Reifen und Versteckspielen 56
Tage voller anstrengender Arbeit 58
Eine gruselige Geschichte am Abend 61
Ein Abend mit einem Ritter und einem Gänsespiel 64
Der Martinstag: So viel Trubel an einem Tag 68
Die festlichen Tage im Winter 73
Im Spiel bin ich schon ein Arzt 78
Die ersten Aufgaben für Vater 80
Zwei kleine Patienten 83
Wie erkennt man die Krankheiten? 87
Eine Rechnung, die warten konnte 89
Eine wichtige Begegnung 93
Bei Sophie zu Hause 96
An einem Freitagabend bei Sophie 98
Abschied von unserem Hans 101
Familie Kaufmann hat eine Laubhütte
und wir eine Krippe 105
Feste für Hoffnung und Freiheit 108
Eisblumen am Fenster und ein Backstein im Bett 110
Der Unterschied von Recht und gerecht 114
Arzneikristalle aus einem Baum 117
Ein Blick über die Grenzen der Stadt hinaus 119
Hambach und ein Gespräch über die Freiheit 121

Zweiter Teil: Meine Sturm- und Drang-Zeit
Als die Schulzeit zu Ende war 127
Wir Mädchen und unsere Zukunft 129
Ich arbeite jetzt fest in Vaters Praxis mit 131
Ein Sommer ganz ohne Wolken 134
Die Not nach der Dürre 138
Vaters Kampf gegen die Pocken 140
Nicht jedes Haus ist ein gutes Zuhause 145
Ein runder Geburtstag 148
Ein reisender Zahnarzt 152
Die Hoffnung verdirbt auf den Feldern 155
Ich will nicht gleich heiraten 160
Eine neue Schule und die erste Eisenbahn der Pfalz 164
Die Unzufriedenheit wächst weiter 168
Philipp Berch, der Wandergeselle 170
Eine wichtige Versammlung 175
Die Märzforderungen und die Rückkehr der Delegierten 179
Die Bürgerwehr wird aufgestellt 182
Ein junger Mann mit klugen Fragen 185
Wir Bürger werden aktiv 188
Auch wir Frauen sind aktiv dabei 192
Die Tage vor der Fahnenweihe 194
Die Fahne der Freiheit 196
Mehr Freiheit auch für Mädchen und Frauen? 199
Ein neuer Weg für Sophie 202
Es braucht ein starkes Fundament 205
Ein schwerer Verlust 209
Das lange Hoffen – und die rasche Enttäuschung 210
Die Zeit ist reif 214
Die Pfalz geht jetzt ihren eigenen Weg 216
Mitten im Wirbel der Revolution 219
Abschied von Philipp 223
Das Gefecht im Schlossgarten 226
Nach der Niederlage 233
Was nun? 237
Sophie geht endgültig 238
Ein neuer Weg wird nötig 241

Dritter Teil: Eine neue Heimat
Ein neues Land 245
Ankunft in New York 247
Eine erste Bleibe und Arbeit 250
Die deutsche Gemeinde in New York 253
Ein langsames Kennenlernen 256
Eine wichtige Reise – auch ins Gefängnis! 260
Keine Hochzeit wie im Bilderbuch 264
Das Leben nimmt seinen Lauf 266
Mein Mann zieht in den Krieg 273
Die Welt steht nicht still 274
Ein neuer Anfang – schon wieder 276
Der Durchbruch als Maler 279
Die Rückkehr nach New York 281
Für ein Jahr zurück in Deutschland 283
Wiedersehen mit der alten Heimat 288
Die letzten Familienfeste zu Hause 292
Das prachtvolle Wien 296
Letzte Besuche in der Pfalz 298
Die letzten Tage zu Hause 306
Die Kunst lebt weiter 309
Endgültiger Abschied von der Heimat 312
Unsere Washingtoner Jahre 313
Die Fahne von damals 315
Mit Worten malen 318
Endgültig zurück nach New York 319

Nachwort 323

Anhang
Historische Personen 325
Die Namen der gefallenen Freischärler 325
Glossar 327

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Die später entstandene Illustration zeigt Mathilde Hitzfeld im Gefecht bei Kirchheimbolanden. Quelle: Wilhelm Blos, Die Deutsche Revolution – Geschichte der Deutschen Bewegung von 1848 und 1849, illustriert von Otto Tau, Stuttgart, Dietz-Verlag 1893.


Hinweis: Das Buch enthält 9 farbige und zahlreiche s/w-Abbildungen. Da mein zeichnerisches Talent sich auf Strichmännlein beschränkt und ein echter Grafiker für so viele Abbildungen nicht zu bezahlen gewesen wäre, sind Illustrationen im Buch notgedrungen von einer KI erstellt worden. Mehr zur Nutzung von KI hier …

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